Mit 1.1.2017 traten im österreichischen Erbrecht zahlreiche Neuerungen in Kraft, welche für Todesfälle ab 1.1.2017 gelten.

mehr »

Der Oberste Gerichtshof hat nunmehr in seiner Entscheidung zu 6 Ob 56/16b klargestellt, dass die Erwerberschutzbestimmungen des WEG dahingehend auszulegen sind, dass nicht bloß der Wohnungseigentumsbewerber im Rahmen der Wohnungsei-gentumsbegründung, sondern auch die nachfolgenden Käufer von bereits be-gründeten Wohnungseigentum geschützt werden sollen, solange der Erwerb vom Wohnungseigentumsorganisator erfolgt.

mehr »

Plattformen für die Vermietung von Ferienappartements wie airbnb und 9flats erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Das dahinterstehende Prinzip ist denkbar einfach: Private Abnehmer mieten Apartments entgeltlich von privaten, zunehmend aber auch von gewerblichen Anbietern. Die dazwischenstehende Online-Plattform tritt dabei lediglich als Vermittler auf, wird aber selbst nicht Vertragspartner der eigentlichen Leistung. Für jede Vermittlung ist von Gastgeber und Gast eine Servicegebühr von bis zu 15 Prozent an die Online-Plattform zu entrichten....

mehr »

Nach dem Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz macht sich ein Arbeitgeber strafbar, wenn er einen Arbeitnehmer beschäftigt, ohne ihm zumindest das nach Gesetz, Verordnung oder Kollektivvertrag zustehende Entgelt unter Beachtung der jeweiligen Einstufungskriterien zu zahlen....

mehr »

Nach einer aktuellen Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes soll Scheidungskindern ein Leben an zwei gleichwertigen Lebensmittelpunkten („Doppelresidenz“) möglich sein. Die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes ist in rechtlicher Hinsicht unter mehreren Gesichtspunkten fragwürdig.

mehr »

Der Eigentümer einer Eigentumswohnung hat kraft Gesetzes das ausschließliche Recht, seine Wohnung zu Wohnzwecken zu nutzen. Dieses Recht stößt allerdings an Grenzen, wenn der Eigentümer in seiner Wohnung bauliche Änderungen durchführen möchte, die über eine gewisse Bagatellgrenze hinausgehen. Grundlegende Voraussetzung jedes Umbaus in der Wohnung ist, dass der Eigentümer alleine die Kosten trägt und abgestimmt wird, ob eine baubehördliche Bestätigung nötig ist.

mehr »

Nach den Vorstellungen der Regierung zur Steuerreform 2015 wird die Schenkung von Häusern, Wohnungen und sonstigen Liegenschaften in der Familie großteils empfindlich teurer.

mehr »

Eine Vielzahl der österreichischen Privatstiftungen wurde vor dem Jahr 2001 gegründet, sodass für einige Stiftungen die Zeit des Generationenwechsels gekommen ist. Dies stellt insofern eine "Zeitwende" dar, als eine Stiftung gerade die reibungslose Übergabe des Familienvermögens an die nächste Generation sicherstellen soll. Damit der komplikationslose Generationenwechsel auch gewährleistet ist, sind bereits bei der Gründung der Privatstiftung entsprechende Vorkehrungen unerlässlich.

mehr »

Entscheidet sich ein Käufer, eine erst grundlegend zu sanierende Immobilie oder eine überhaupt erst im Bau befindliche Immobilie zu kaufen und hat er vor Fertigstellung des Hauses oder der Wohnung mehr als EUR 150, /m² Nutzfläche an den Bauträger zu bezahlen, unterliegt das Vertragsverhältnis zwischen Käufer und Verkäufer der Immobilie zwingend den Bestimmungen des Bauträgervertragsgesetzes. Dieses soll die Interessen des Käufers in besonderer Weise schützen und dafür sorgen, dass der Käufer auch die Immobilie erhält, für die er viel Geld zahlt.

mehr »

Seit 13.6.2014 gelten in Österreich neue, europaweit harmonisierte Informations- und Rücktrittsrechte für Verbraucher, wobei hievon nunmehr auch Maklergeschäfte betroffen sind. Immobilienmakler müssen in Zukunft - insbesondere bei Provisionsvereinbarungen - diverse Informationspflichten beachten.

mehr »